Kamper 17

Die Geschichte

In einem alten, roten Backsteinhaus mit vielen verwinkelten Räumen auf drei Ebenen befindet sich seit 29. November 1979 die städtische Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Kamper 17. Die Einrichtung steht seitdem den Jugendlichen aus dem Stadtteil und der Umgebung mit ihrem vielfältigen Angebot offen. Das Haus auf der Kamperstraße 17 wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Genaue Daten und Baupläne existieren leider nicht mehr. 1904 wurde das Schulgebäude errichtet und diente als zusätzlicher Raum für die damalige Grundschule auf der Itterstraße. Die SchülerInnenzahlen stiegen zu der Zeit stark an und das neue Schulhaus bot Platz für vier Schulklassen und Wohnraum für den Schuldirektor und den Hausmeister. Bis 1970 waren unterschiedliche Schultypen im Gebäude untergebracht. Dies waren Grundschule, Hauptschule, eine Schule für Lernbehinderte und eine Berufsbildende Schule. Durch die geburtenschwachen Jahrgänge gingen die SchülerInnenzahlen stark zurück und für das Haus wurde eine neue Verwendung gesucht. So entschied der Rat 1978, dass ein Treffpunkt für Jung und Alt nach Holthausen gehört und das war der Grundstein für die städtische Jugendfreizeiteinrichtung und der Altenclub der Arbeiterwohlfahrt. Nach einem Umbau wurde 1979 der Schlüssel  von Kamper 17 feierlich übergeben. Dies war der Starttermin für die Jugendfreizeiteinrichtung. Seit September 2004 ist die JFE Kamper 17 Kooperationpartner des Offenen Ganztagsangebots der Adolf-Klarenbach-Schule. Pädagogisches Fachpersonal des Jugendamtes betreute zunächst 2 Gruppen der OGS (Offene Ganztagsschule). Zusätzlich wurden Öffnungszeiten für die Kinder aus Holthausen und Umgebung geschaffen, die andere Schulen besuchen. Der Altenclub der AWO konnte die Räume der Einrichtung nun nicht mehr nutzen. Aus dem reinen Jugendclub wurde nun eine Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung. Zum Schuljahresbeginn 2007 kam eine dritte OGS-Gruppe hinzu. 2009 wurde die vierte Gruppe eröffnet. In dem Jahr wurde dann auch mit dem Umbau der Einrichtung begonnen. Ein moderner Anbau mit neuen großen Gruppenräumen, einer Küche und Räumen zum Mittagessen schmiegt sich nun an das alte Backsteinhaus. Die Bauarbeiten wurden im Mai 2010 beendet. Mit Beginn des neuen Schuljahres startete die fünfte Gruppe, die an der Schule untergebracht ist. Das Personal der Kamperstraße betreut jetzt insgesamt 125 Kinder in der OGS.